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Zeichnung / Druckgrafik

Carina Papouschek

Österreich

    Carina Papouschek

    Carina Papouschek, neurodiverse Künstlerin, geboren 1985, lebt und arbeitet in Wien

    „In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit internalisierten patriarchalen Strukturen und deren Aufarbeitung. Im Mittelpunkt stehen die Sichtbarmachung und Auflösung von Vorurteilen, die Demaskierung verinnerlichter Verhaltensmuster sowie die Auseinandersetzung mit Resilienz und Verletzlichkeit. Ich beobachte und analysiere meine Umgebung aufmerksam und mit großer Sensibilität. Bewusste wie unbewusste Erkenntnisse übersetze ich unmittelbar in meine künstlerische Praxis. Dabei ist es mir wichtig, keine eindeutigen Antworten vorzugeben, sondern Räume für individuelle Interpretation und persönliche Reflexion zu eröffnen. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Freiheit zur individuellen Entfaltung und die Möglichkeit, gesellschaftliche Normen kritisch zu hinterfragen" Carina Papouschek

    Die Künstlerin Carina Papouschek hat 2009 ihr Studium Grafikdesign und mediale Gestaltung an der New Design University in St.Pölten abgeschlossen. Weiters absolvierte sie das Künstlerische Lehramt Studium 2022 an der Akademie der bildenden Künste und konnte bei Mentor_innen wie Jakob Lena Knebl und Gunter Damisch wesentliche Erfahrungen sammeln.

    2014 stellte ein Zäsur für sie dar, da sie eine Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis erlitt. Die darauffolgenden Jahre etablierte sie die Bezeichnung der neurodiversen Künstlerin für sich.

    Sie wurde für die Niederösterreichische Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht" 2026 von den Kuratoren Niko Wahl und Michael Resch eingeladen, im Landesklinikum Mauer | Amstetten bei offenen Betrieb bis November 2026 stattfinden wird, auszustellen. Gezeigt werden sechs Zeichnungen aus der Serie „Tabula Rasa" neben Arbeiten von namhaften Künstler:innen wie Maria Lassnig, Gelitin, Helnwein, Hauser, Walla und Tschirner, etc.

    Ihre erste Einzelausstellung fand 2018 auf Einladung des Literaten Katsuya Shimizu in Matsumoto (der Geburtstadt von Yayoi Kusama) statt. Sie bespielte ein dreistöckige Kura im Stadtzentrum Matsumoto's.

    Seit 2025 arbeitet Papouschek mit Rainer Prohaska, Hanna Priemetzhofer und Christoph Schwarz am „Alesso Experiment"  in Norditalien und arbeitet mehr mit Fokus auf Performance, Installation und Film. Sie pflegt unter anderem einen jahrelangen Kontakt zu Hietzing, vor allem mit Veronika Korbei und Alexandra Steiner, die sie zu Ausstellungen im Bezirksmuseum Hietzing und im Parkhotel Schönbrunn eingeladen haben. Zu mehreren Zeitpunkten wurden ihre Arbeiten bei der Parallel Vienna mit der Galerie Kunst ab Hinterhof gezeigt.