
Sitting Mermaid
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Ausgestellt beim Schönen Gelage #24 am 23. September 2026.
Die Meerjungfrau ist als mythische Figur ist voller Ambivalenz und Pelz hat sich damit beschäftigt, wie sie so auch Stereotypen über Frauen wiederspiegelt. Meerjungfrauen bewegen sich irgendwo zwischen idealisierten Märchenfiguren, sexualisierten Objekten der Begierde und beängstigenden Monstern, denkt man an die Sirenen.
Die Ambivalenz, und damit auch das Annehmen und Akzeptieren der Ambivalenz, sind ein zentrals Thema im Schaffen von Anna Pelz. Das Koexistieren von etwas sich Wiedersprechendem - - zwei entgegengesetzte Gefühle, die gleichzeitig wahr sein dürfen. Motive, die auf verschiedene Arten interpretiert werden können, wobei alle Interpretationen gleichzeitig die richtige sein dürfen.
Dieses Werk kann zu den Öffnungszeiten in unserem Showroom besichtigt werden. Wir freuen uns auf euch!
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Anna Pelz
Anna Pelz (1997, Wien) absolvierte ihren Bachelor und Master in der Abteilung TransArts und Malerei (Henning Bohl) an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Sie experimentiert mit unterschiedlichen Medien wie Skulptur, Fotografie und Text, wobei ihr Fokus auf der Malerei liegt und deren installativer Erweiterung in den Raum. Mit sinnlichen Materialien und leuchtenden Farben schafft sie einen niederschwelligen Zugang zu Kunst und komplexen Thematiken. Ihre Arbeitsweise ist intuitiv, wird jedoch stets von Recherchen zu aktuellen Themenbereichen geprägt. Anna Pelz lässt innere Welten mit dem Äußeren verschmelzen und verschränkt persönliche Emotionen mit dem Weltgeschehen. Sie hinterfragt gängige Kategorisierungen und vermeintliche Gegensätze und lässt sie koexistieren. Wiederkehrende Themen ihrer Arbeiten sind Vergänglichkeit und Veränderungsprozesse, Mikro- und Makroebenen, die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur, Sehnsuchtsorte sowie die Darstellung von Frauen.





